Handmeister, Der mobile Massagedienst


Ich bin Oliver Nackunstz
Oliver Nackunstz

 

Unser Firmenservice:

  • Kurzbehandlungen im Kopf -  Schulter -  Bereich
  • leicht erlernbare Entspannungsübungen am Arbeitsplatz
  • Ausrichtung von Gesundheitstagen
  • Vorträge

Das körperliche Wohlbefinden ist gerade am Arbeitsplatz wichtig.

Oliver Nackunstz hielt über dieses Thema einen Vortrag bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Bremen, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Massage am Arbeitsplatz

"Mein Name ist Oliver Nackunstz und ich bin Inhaber der Firma Die Handmeister, Bremens Mobilem Massagedienst.

Ich habe bereits das biblische Alter von 40 Jahren erreicht und bin von berufswegen gelernter Masseur. Zudem bin ich ein überzeugter Vertreter meines Berufsstandes. Sowas kann nicht jeder von sich behaupten.

Da ich meinen Beruf toll finde, habe ich mich nach einem Dasein als Massagelehrer an staatlich anerkannten Lehrinstituten selbstständig gemacht.

Ich persönlich war niemals mit einer guten Gesundheit ausgestattet. Deshalb beschloß ich nach einigen Hexenschüssen (das tut weh!), mich mal näher meinem Bewegungsapparat zu widmen. Für mich hieß das: Massagen und Bewegungsübungen.

Mitte zwanzig hing ich dann meinen ursprünglichen Beruf, Nautischer Schiffsoffizier, an den Nagel, um ein Handmeister zu werden.

So war das.

Kommen wir nun zum Sinn meines Erscheinens hier bei Ihnen.

Massage am Arbeitsplatz - sind die Leute denn völlig übergeschnappt?- werden einige von ihnen sicherlich denken.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick in die Statistik:

Die volkswirtschaftlichen (sozialen) Kosten der Produktionsausfälle wegen Krankheit betrugen 1997 nach Schätzungen des AOK-Instituts 77 Milliarden DM. Bei Addition der Lohnfortzahlungskosten betrugen die gesamten sozialen Kosten aufgrund von Krankheit mehr als 140 Milliarden DM allein im Bereich der Ortskrankenkassen.

Und dennoch haben sich noch nie zuvor in Deutschland so wenig Arbeitnehmer krank gemeldet wie im Jahre 1997.

Während der Krankenstand 1994 noch bei 6,1 % lag, sank er 1997 auf 5,1 % (bei der AOK). Im Schnitt waren die AOK - Mitglieder 1997 18,5 Kalendertage krank gemeldet.

Bei den Betriebskrankenkassen (BKK) fehlte jeder Pflichtversicherte 1997 im Schnitt an 18 Kalendertagen wegen Krankheit. Zum Vergleich: 1991 waren es noch 26 Tage. Die Entwicklung im ersten Quartal 1998 war ebenfalls rückläufig.

Als Grund für den Rückgang des Krankenstandes wird vor allem die anhaltende Arbeitslosigkeit und die damit verbundene schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt angesehen. Die Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall spiele nur eine untergeordnete Rolle.

Den höchsten Krankenstand gibt es laut BKK bei den Post- und Bahnbediensteten mit mehr als 24 Fehltagen (1997). Derartige Krankmeldungszahlen finden sich ansonsten nur noch in den öffentlichen Verwaltungen.

Der Hauptanteil des Krankenstandes liegt, wie bereits in den Vorjahren, bei länger andauernden Erkrankungen. 40,9% aller Fehltage waren Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen. Hierbei dominierten die Muskel- und Skeletterkrankungen. Im Rahmen dieses Krankheitsbildes nahmen Rückenerkrankungen den ersten Platz ein.

Obgleich der Krankenstand in Deutschland zur Zeit einen Tiefststand erreicht hat gilt eines als sicher:

Mit der Volksgesundheit geht es seit Jahren kontinuierlich bergab.

Die Krankenkassen sind heutzutage vollends damit beschäftigt, die Akutmedizin zu finanzieren. Für die Gesundheitsvorsorge (Präventivmaßnahmen) fehlen ihnen zunehmend die Mittel. Überall wird der Konkurrenzkampf härter und der Arbeitnehmer läßt sich tendenziell erst dann krankschreiben, wenn gar nichts mehr geht. Hieraus resultieren eben die 40,9% an Langzeiterkrankungen.

Da bei vielen Arbeitnehmern die Gesundheitslampe seit Jahren rot leuchtet, läßt sich erahnen, wie die nächste Zukunft bezüglich der Höhe sowie der Länge des Krankenstandes sein wird. Betriebe, welche z.Z verschlafen, eigeninitiativ gesundheitspolitische Gegenmaßnahmen zu ergreifen, werden sich demnächst selbst lähmen - und zwar durch einen exorbitant hohen Krankheitsstand.

Trotz aller Technisierung und Optimierung ist der Wirkungsgrad von Betrieben letztlich nach wie vor direkt abhängig vom Gesundheitszustand seiner Mitarbeiter. Eine gesunde Unternehmensstruktur benötigt gesunde Arbeitnehmer. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die langfristige Konkurrenzfähigkeit eines Betriebes.

Was können die Handmeister zur Gesundheitsvorsorge von Arbeitnehmern beitragen?

Durch vielerlei Ursachen sind die Menschen heutzutage chronisch überreizt. Beinahe alle unserer Artgenossen stehen unter Dauerstreß. Wir sind psychisch angespannt und körperlich verspannt. Was vielen von uns fehlt sind schlichtweg effektive Entspannungsphasen.

Es ist eine simple Erkenntnis: Will der Mensch nicht krank werden, so müßen Phasen der Anspannung Phasen der Entspannung folgen.

Ich will hier nichts dramatisieren, aber die negativen Folgen einer chronisch angespannten (verkürzten) Skelettmuskulatur spiegelt sich in der Anzahl der Rückenerkrankungen wider. Verspannte Muskulatur verbiegt nach einiger Zeit ganz einfach die Wirbelsäule. Mit allen Konsequenzen wie schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, Bandscheibenerkrankungen, etc.

Dauerhaft verspanntes Gewebe verursacht zusätzlich einen üblen Effekt: Eine erhöhte Gewebsspannung schneidet sich seine eigene Durchblutung ab und drückt auf Nervenbahnen. Das Gewebe wird krank und schmerzhaft. Muskel- oder Weichteilrheumatismus sind die Folge. Desweiteren treten neurologische Ausfälle auf.

Kompetent ausgeführte Massagebehandlungen vermögen nun folgendes:

  1. Sie unterbrechen eine muskuläre Dauerspannung und entlasten die schädlichen Züge, welche auf den Bewegungsapparat wirken.
  2. Sie verbessern die Gewebsdurchblutung (Muskel- , Binde- und Hautgewebe).
  3. Sie verbessern die Durchblutung innerer Organe (durch reflektorische Massagemethoden wie z.B.: Bindegewebsmassage, Fußreflexzonen-massage).
  4. Sie steigern das Wohlbefinden ( allgemeine Entspannung führt zu einer höheren Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer).

Selbstverständlich stellen innerbetriebliche Massagebehandlungen, welche einmal im Jahr im Rahmen einer Gesundheitswoche absolviert werden, weniger als den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein dar.

Als effektiven Gesundheitsschutz bezüglich Langzeiterkrankungen betrachte ich eine wöchentliche Massagebehandlung von 15- 20 minütiger Dauer pro Arbeitnehmer. Hierbei würde individuell die passende Massagemethode ausgelotet und verabreicht.

Kontinuierliche, vorbeugende Massagebehandlungen reduzieren spätestens langfristig krankheitsbedingte Lohnfortzahlungskosten sowie Produktionsausfälle. Zudem erhöhen sie die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter eines Betriebes. Dafür legt der Handmeister seine Hände ins Feuer. Gute Dinge benötigen nach wie vor ihre Zeit.

Es liegt an uns allen, eine nachhaltig gesunde Gesellschaft aufzubauen. Nichts ist wichtiger als das. Hierin sehe ich den Sinn meines Schaffens."